About
Friends
-
Loading…ihdl 4 days ago -
Loading…signifikanten 10 days ago -
Loading…astera 7 days ago -
Loading…antischokke 1 day ago -
Loading…zeitrafferin 2 months ago -
Loading…annalist about 1 year ago -
Loading…Sahnesuppe 11 months ago
Click here to check if anything new just came in.
August 20 2011
Zum 43. Jahrestag der CSSR-Intervention des Warschauer Pakts
May 05 2011
Keinen Meter-Nachbereitung, VA mit Hans Koschnik
Zwischen Schlägertrupps und Sozialversprechen - Strategien alter und neuer Nazis
Eine Veranstaltung der Bremer Jusos sowie der Bremer Falken und SPD Senioren mit Hans Koschnik und mir am nächsten Dienstag, 10. Mai 2011, zur Frage "Was ist heute Rechts?"; um 19 Uhr im Jugendzentrum Findorff, Neukirchstraße 23a, 28215 Bremen. Weiteres hier bei den Jusos.
Und wo ich ausnahmsweise schon mal Werbung für einen Auftritt von mir mache:
Heute, am 5. Mai 2011, diskutiere ich bei der Linkspartei Bremen mit Bodo Ramelow über DIE LINKE und das Internet; um 19 Uhr im Kuß Rosa, Buntentorsteinweg 143, 28201 Bremen.
Herzlich Willkommen!
January 28 2011
Keinen Meter 2011

Die letzten Versuche der NPD, in Bremen aufzumarschieren, scheiterten weitgehend am starken Gegenwind. Damals hatten die antifaschistischen Bündnisse „No Nazis“ (1999) bzw. „Keinen Meter“ (2006) zu Demonstrationen aufgerufen, an denen sich viele BremerInnen beteiligten. Die Idee bleibt, sich den Nazis mit möglichst vielen Menschen in den Weg zu stellen und einen Aufmarsch so zu verunmöglichen.
Keinen Meter! Gegen soziale Ausgrenzung und Rassismus – Antifaschistischer 1. Mai 2011 in Bremen
January 15 2011
Der kleine Unterschied
So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd - trotz alledem. Rosa Luxemburg (Briefe aus dem Gefängnis; Brief an Sonia Liebknecht, Breslau, Mitte Dezember 1917)Wer zuschauen mag, etwa ab 10 Uhr im Konsul-Hackfeld-Haus, Birkenstraße 34 in Bremen.
December 05 2010
Wer die Freiheit liebt
Die Whistleblower-Plattform Wikileaks hat weltweite Bekanntheit erlangt, zuletzt durch die Veröffentlichung von diplomatischen Depeschen des US State Department (cables), sowie zuvor durch die Veröffentlichung des "Afghan war diary" und der "Iraq war logs" (beide Dokumentensammlungen sind erreichbar über diarydig.org), sowie des Collateral Murder-Videos.Im Zusammenhang mit "Cabelgate" forderten namhafte US-Politiker und Publizisten die Hinrichtung von Wikileaks-Sprecher Julian Assange (siehe z.B. 1, 2, 3, 4, 5) gegen den ein internationaler Haftbefehl besteht. Angesichts dessen kann man, auch unabhängig von den konkreten Vorwürfen, Herrn Assange nur wünschen, dass er seine Verhaftung gegebenenfalls heil übersteht und nicht "auf der Flucht erschossen" wird.
Every organisation rests upon a mountain of secrets.Der aktuelle Infowar gegen Wikileaks wird dann ein Meilenstein gewesen sein auf dem Weg zur Abschaffung der Netzneutralität. Prominente Unternehmen wie Amazon und PayPal haben sich bereits dem Druck der US-Regierung (siehe z.B. 1, 2) gebeugt und der Front gegen das Projekt angeschlossen.
(J. Assange)
Das Projekt Wikileaks ist wegen Problemen mit dem Provider nicht mehr über die gewohnte Domain wikileaks.org erreichbar. Die Website ist jedoch weiterhin unter der IP-Adresse 213.251.145.96 verfügbar (und auch über einige länderspezifische Domains wie wikileaks.ch). Eine Liste von Alternativ-Domains und Mirror-Seiten findet sich auf wikileaks.info.
Wer die Freiheit liebt, unterstützt bitte Wikileaks!
PS. WikiLeaks Central - "An unofficial WikiLeaks information resource" from WikiLeaks supporters.
November 06 2010
„It’s the internet, stupid“
Tom Strohschneider stellt in einer Vorabmeldung in seinem Blog mal wieder zu recht fest, dass es höchste Zeit für die Linke ist, im Bereich Informationsgesellschaft substantiell Programmatisches zu formulieren:
Es geht nicht mehr um Abseitiges für Technikexperten und Nerds, sondern um einen „konstituierenden Bestandteil unserer Gesellschaft“, heißt es in dem Papier. Ohne eine „zeitgemäße linke Netzpolitik“, schreiben die Autorinnen und Autoren, werde man „bald gesellschaftspolitisch isoliert sein“.
Bodo Ramelow, Petra Sitte und andere (einige Mitglieder der AG Digitale Demokratie haben mitgewirkt) legten heute ein elfseitiges Papier (PDF der Arbeitsfassung; hier auch als Flyer-Druckvorlage) zur digitalisierten Gesellschaft und zur Netzpolitik in der Programmdebatte der Partei DIE LINKE vor. Anlass ist der Programmkonvent der Linkspartei in Hannover am 08.11.2010.
DIE LINKE muss Positionen und Forderungen zu folgenden Themen finden:
1. Gleichberechtigte Teilhabe und Grundversorgung
2. Demokratie in der digitalen Gesellschaft
3. Daten- und Verbraucherschutz
4. Wissensproduktion und Urheberrecht
5. Veränderte Arbeitswelt und prekäre Beschäftigung
6. Umweltschutz und Nachhaltigkeit
7. Medienkompetenz
8. Rechtsdurchsetzung und Kriminalitätsbekämpfung
Tom Strohschneider lobt schon mal "das ausdrücklich flügelübergeifende Angebot, einen noch kaum bearbeiteten Acker zum programmatischen Blühen zu bringen." Ich bin auf weitere Reaktionen gespannt. Ich teile nicht jede Position des Papiers, aber halte das Vorgelegte für den am besten und am breitesten aufgestellten Versuch, den die Linkspartei zum Themenkomplex Informationsgesellschaft bisher hatte oder in der laufenden Programmdebatte erwarten kann.
Am Rande des Programmkonvents in Hannover findet eine Diskussionsveranstaltung zum Papier „It’s the internet, stupid“ statt, um 17 Uhr vor Ort im Hannover Congress Centrum (Raum siehe Aushang). Dort kann ich dann auch meine weiteren Vorschläge und Fragen einbringen.
September 18 2010
Kapitalismus dot com: Videos zur Tagung
Zur Tagungsdokumentation auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Dort findet sich neben einem Bericht und dem Reader zur Tagung kurze Videomitschnitte von Höhepunkten der Veranstaltung: Die Keynote "Die globale Wissensökonomie" von Ursula Huws, sowie das Abschlusspanel «Linke Intervention und Digitalisierung» (2 Videos) mit Constanze Kurz, Susanne Lang, Tobias Schulze und Norbert Schepers, moderiert von Katharina Weise.
September 08 2010
Freiheit statt Angst 2010: Zur Demo am 11.09.!
Zum internationalen Aufruf, hier zum Berliner Aufruf mit Informationen zur Demo, und alles Organisatorische findet sich auch ausführlich in einem Wiki.
Internationale Woche des Grundeinkommens 2010
Mit dem Motto „Teilhabe für alle!“ soll anlässlich des diesjährigen Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung daran erinnert werden, dass in Europa und weltweit sehr viele Menschen weder ihre Grundbedürfnisse noch ihre Teilnahme an der Gesellschaft materiell absichern können. Das bedingungslose, die Existenz- und Teilhabe sichernde Grundeinkommen ist ein wichtiges Instrument, um endlich mit Armut und Ausgrenzung von Menschen Schluss zu machen. Es besteht die Möglichkeit, die Einführung eines bedingungslosen, die Existenz- und Teilhabe sichernden Grundeinkommens persönlich zu unterstützen (www.BasicIncomeInitiative.eu).
Das Bremer Veranstaltungsprogramm vom 14. bis 30.09.2010 findet sich hier bei der LAG Bedingungsloses Grundeinkommen (bei der Partei DIE LINKE Bremen).
* In diesem Rahmen stellt auch mein Mitherausgeber Ronald Blaschke unser Buch Grundeinkommen vor (und ich moderiere): Am Montag, 20.09.2010, um 18 Uhr im Gästehaus der Universität, Teerhof 58, 28199 Bremen. – Zur anschließenden Diskussionsveranstaltung ab 19.30 Uhr am gleichen Ort musste Senator Reinhard Loske leider wieder absagen.)
August 21 2010
Zum Jahrestag der CSSR-Intervention des Warschauer Pakts
May 03 2010
Kapitalismus dot com - Berlin, 29.05.2010
Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven
Tagung in Berlin, 29. Mai 2010, 10 Uhr bis 17:30 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
Die Entwicklung von Technologien ist wesentlicher Bestandteil kapitalistischer Reproduktion. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die kapitalistische Dynamik durch digitale Informations- und Kommunikationstechnologien geprägt. Von der "Wissens- und Informationsgesellschaft" ist die Rede, von der "Digitalen Revolution", dem "Information Super Highway" oder dem "Cyberspace". Die neuen Technologien durchdringen alle Sphären bürgerlicher Gesellschaft wie Kapital, Eigentum, Arbeit, Staat, Recht und Öffentlichkeit. Diese waren zwar in der Geschichte der Linken immer wieder Gegenstand politischer Kritik und Praxis, vor dem Hintergrund der "digitalisierten" gesellschaftlichen Realität stellt sich jedoch die Frage einer angemessenen Situationsanalyse und Ausrichtung emanzipativer Politik neu. Entsprechend sollen auf der Tagung folgende Fragen diskutiert werden: Wie funktioniert Ausbeutung und Herrschaft im "digitalisierten" Kapitalismus? Welche gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, Kräfteverhältnisse und Widerstandspotentiale entstehen? Welche Debatten werden darum geführt und wie könnte linke Intervention aussehen?
Programm
10 Uhr - 11 Uhr Begrüßung und Key-Note
Die globale Wissensökonomie
* Ursula Huws, International Labour Studies, London
11.15 bis 13 Uhr
Konflikte um Arbeit und Eigentum im "digitalen" Kapitalismus
* Andrea Baukrowitz, Volkswirtin, Frankfurt
* Nadine Müller, Sozialwissenschaftlerin, Berlin
* Stefan Meretz, Informatiker, Keimform.de, Berlin
* Moderation: Sabine Nuss, Rosa-Luxemburg-Stiftung
13 bis 14 Uhr Mittagessen
14 bis 15.30 Uhr
Regieren und Regiert werden 2.0
* Christoph Engemann, Medienwissenschaftler, Bauhaus-Universität Weimar
* Boris Traue, Soziologe, Goldsmith College, London
* Albrecht Maurer, Referent für Innenpolitik, Bundestagsfraktion DIE LINKE
* Moderation: Lars Bretthauer, Politologe, reflect - Assoziation für politische Bildung und Gesellschaftsforschung
15.30 bis 16 Uhr Kaffee
16 bis 17.30 Uhr
Linke Intervention und Digitalisierung
* Norbert Schepers, AG Digitale Demokratie und Rosa-Luxemburg-Stiftung
* Susanne Lang, Psychologin, Redakteurin bei "Verbraucher sicher online"
* Constanze Kurz, Chaos Computer Club
* Tobias Schulze, Referent für Wissenschaft und Technologie, Bundestagsfraktion DIE LINKE
* Moderation: Katharina Weise, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der »Helle Panke« e.V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin.
Anmeldung an die Helle Panke, per Formular oder per Mail an info [at] helle-panke [dot] de
Kosten: 5 Euro (Essen und Getränke inklusive), Ermäßigung auf Anfrage möglich.
Kontakt: Sabine Nuss, Rosa-Luxemburg-Stiftung, nuss [at] rosalux [dot] de
April 26 2010
Upcoming: Handbuch Grundeinkommen
Ronald Blaschke, Adeline Otto, Norbert Schepers (Hrsg.)
Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten
Die Idee des Grundeinkommens hat eine lange Geschichte hinter sich gebracht und eine spannende Geschichte vor sich. In Deutschland, in Europa und im globalen Kontext nimmt die Debatte um das Grundeinkommen an Fahrt auf – auch vorangetrieben von Linken. Dieser Band nähert sich auf unterschiedliche Art und Weise dem Thema Grundeinkommen – auf einer eher prinzipiellen und grundsätzlichen und auf einer eher konkrete Ansätze und Modelle diskutierenden Ebene.
Im ersten Teil des Buches stellt Ronald Blaschke die vielgesichtige Geschichte der Idee des Grundeinkommens anhand ausgewählter ProtagonistInnen und deren Grundeinkommensansätze dar. Dadurch werden unterschiedliche politische Traditionslinien erkennbar.
Katja Kipping zeigt im zweiten Teil in einem Essay, dass es sich beim Grundeinkommen um ein Bürgerrecht handelt, das allen zu gewähren ist.
Im dritten Teil stellt Ronald Blaschke aktuelle Vorschläge von PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen, Verbänden, Initiativen und Einzelpersonen in Deutschland vergleichend vor, die in Richtung des Ausbaus steuerfinanzierter Sozialtransfers zielen. Ein gesondertes Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Bestimmung einer Transferhöhe genähert werden kann, die die Existenz sichern und Teilhabe ermöglichen soll.
Im vierten Teil des Buches werden linke Ansprüche an ein Grundeinkommen diskutiert und entwickelt: Adeline Otto fasst verschiedene Zugänge der Grundeinkommensdebatte in Europa aus einer linken Perspektive zusammen. Von ihr wurden mehrere AutorInnen aus Europa für eigene Beiträge zum Thema gewonnen und einige dieser Beiträge auch ins Deutsche übertragen. Die Beiträge stammen von José Iglesias Fernández (Spanien), von Ruurik Holm (Finnland), von Melina Klaus (Österreich) und von Sepp Kusstatscher (Italien).
Ronald Blaschke, Adeline Otto, Norbert Schepers (Hrsg.)
Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten
Karl Dietz Verlag Berlin 2010
(Reihe Texte der Rosa-Luxemburg-Stiftung Nr. 67)
ISBN 978-3-320-02223-5, 422 Seiten, Broschur
Ab dem 07. Mai 2010 im Buchhandel.
Weitere Information (Werbeflyer zum Buch, Umschlag und Titelbild sowie die Einleitung nebst ausführlichem Inhaltsverzeichnis des Buches) finden sich hier bei mindestsinn.de.
April 22 2010
Die Anti-Atom-Bewegung bittet zur Menschenkette
Nach dem Atomkompromiss der Rot-Grünen Bundesregierung kam es teilweise zum Bruch der Anti-Atom-Bewegung mit den beiden Parteien, da dieser Kompromiss in recht weiten Teilen der Bewegung nicht mitgetragen wurde. Die darauf folgende Bewegungsflaute von Anfang des Jahrzehnts ist inzwischen jedoch überwunden. Dies betrifft auch die klassischen Bewegungsstrukturen, die seit mehreren Jahrzehnten das Rückrat dieser immer wieder neu auflebenden Bewegung bilden, nicht zuletzt z.B. der Widerstand im Wendland gegen die Atommülllagerung. Letzte Highlights der Bewegung waren 2008 die Aktionen und Proteste gegen den Castor, sowie eine besonders gut besuchte Demonstration vor der Bundestagswahl 2009.
Die Vorbereitung der Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Krümmel am 24. April 2010 (vor dem Tschernobyl-Gedenktag) zeigt wahrscheinlich die Rückkehr des gesellschaftlichen Bündnisses, welches jahrelang die Anti-Atom-Bewegung trug: Hier sind zum ersten Mal bei einer Anti-Atom-Großaktion mit der SPD wieder alle Rot-Grün-Roten-Parteien – neben BewegungsaktivistInnen, Gewerkschaften, Kirchen – im Trägerkreis der „KETTENreAKTION“ vertreten. Dies war seit der Rot-Grünen Regierung nicht mehr der Fall, Rot-Grüne Akteure mussten sich im letzten Jahrzehnt als Folge des Regierungsprojektes mit spürbaren Vertrauensverlusten von Seiten der BewegungaktivistInnen auseinandersetzen und hatten sich teilweise auch aus Bewegungsstrukturen zurück gezogen. (Der vorläufige Tiefpunkt dieses Verhältnisses ist wohl mit den G8-Protesten 2008 in Heiligendamm markiert.)
Zu dieser Protestaktion kommen wieder Spektren zusammen, die politisch zusammen gehören: Der Widerstand gegen die Nutzung der Atomenergie ist offensichtlich ein Essential eines jeden übergreifenden linksalternativen gesellschaftlichen Bündnisses. Wie weit das aktuelle Bündnis trägt, mag sich schon bald beweisen: Die nächsten Castoren kommen im Herbst 2010...
KETTENreAKTION, Großaktion wegen der durch die Bundesregierung beabsichtigten Laufzeitverkürzungen: Am 24. April 2010 sollen Zigtausende mit einer eine Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Krümmel auf ca. 120 Kilometern ein starkes Zeichen für das Ende der Atomenergie und eine zukunftsfähige, ökologische Energiewende setzen.
Siehe www.anti-atom-kette.de
March 30 2010
Sonntagsfrage für Bremen
Bemerkenswert an den Zahlen: unterdurchschnittliche Verluste bei der SPD (unter 2%), Rot-grün behält seine Mehrheit, Gewinne bei der LINKEN etwa in Höhe des bisherigen DVU-Ergebnisses, welches in den Bereich des nicht messbaren fallen würde, ansonsten alles sehr nah am Ergebnis von 2007 (und keine Piraten). Ein solches Ergebnis am Wahltag dürfte allerdings niemand wirklich erwarten - die zwischenzeitlichen Wahlergebnisse sprachen bereits eine andere Sprache (auch wenn eine Vergleichbarkeit nur sehr eingeschränkt gegeben ist: Europa und Bund 2009, siehe Landeswahlleiter): Rot-grün hätte nach dem Trend dieser Ergebnisse demnach auch in Bremen keine Mehrheit mehr.
Die nächsten Landtagswahlen (Bremische Bürgerschaft) stehen im Mai 2011 an und werfen offenbar ihre Schatten voraus. Aber vielleicht bleibt das kleinste Bundesland am Ende die letzte Hochburg der Sozialdemokratie?
January 23 2010
Happy Birthday, Attac!
Rainer Rilling u.a. von der Rosa-Luxemburg-Stiftung sagen: Happy Birthday, Attac!
Aber – überall und immer wieder treffen auch wir da aufeinander und deshalb einen großen roten Geburtstaggruß von der RosaL-Stiftung!Siehe www.rosalux.de
December 17 2009
Kopenhagen: KritikerInnen in die Knäste?
Während beim Kopenhagener Klimagipfel die Repression gegen Proteste und Kritik heute weitere absurde Höhepunkte erreichte (vor allem die vorbeugende Festnahme von 1.000 DemonstrantInnen bei der Großdemonstration am Samstag und von 200 weiteren DemonstrantInnen am Sonntag), wurde am Dienstag (15.12.) einer der Sprecher der globalen Klimagerechtigkeitsbewegung, der Autor und Wissenschaftler Tadzio Müller, von einer Pressekonferenz des weltweiten Netzwerks Climate Justice Action (CJA) zum heutigen Aktionstag (16.12.) weg verhaftet.
Ein Polizeisprecher warf Tadzio Müller "Widerstand gegen die Staatsgewalt" und "Unruhestiftung" vor; er wurde heute einem Gericht vorgeführt, die Öffentlichkeit blieb dabei mit Hinweis auf sensibles Beweismaterial (laut Polizei abgehörte Telefone) ausgesperrt. Er soll laut seiner Anwältin weitere drei Tage inhaftiert bleiben und dann erneut dem Haftrichter vorgeführt werden. Updates dazu hier bei Turbulence und bei Gegenstrom Berlin. – Inzwischen gibt es eine Petition zur Freilassung von Tadzio Müller und den anderen Klimagefangenen zum Mitzeichnen.
Mindestens zwei weitere SprecherInnen von CJA sollen im Laufe des Mittwochs am Rande von Demonstration verhaftet worden sein. Insbesondere nach den Massenfestnahmen vom Wochenende kann gesagt werden, dass sich Befürchtungen im Vorfeld in Bezug auf umfassende, präventive Einschränkungen von bürgerlichen Rechten bestätigt haben. Offenbar soll nicht nur jeglicher Protest in der Nähe des Tagungsgeländes unterbunden, sondern auch Kritik quasi bestraft werden.
Naomi Klein hierzu treffend: „Die Polizei glaubt offenbar, den Protest dadurch stoppen zu können, dass sie einige der Köpfe dahinter verhaftet. Aber wir werden morgen trotzdem zu Tausenden auf der Straße sein!“
Aus einer Protestnote der Rosa-Luxemburg-Stiftung:
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung zeigt sich solidarisch mit den Demonstrationen gegen das drohende Scheitern des UN-Weltklimagipfels in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. "Gewaltfreier Protest ist dringend nötig", sagte das geschäftsführende Vorstandsmitglied Florian Weis. Angesichts des Stillstands bei den Verhandlungen könne nur starke gesellschaftliche Gegenwehr für ein Umdenken in der Klimafrage bei den Industriestaaten und führenden Schwellenländern sorgen.Im Redaktionsblog Magazin prager frühling.
Scharfe Kritik ruft das Vorgehen der dänischen Polizei gegen Demonstrantinnen und Demonstranten während der Gipfeltage hervor.
June 23 2009
Twitterliste
Einen Überblick zum Microblogging bei Twitter und Co. rund um die Partei DIE LINKE verschafft die Twitterliste im Wiki der AG Digitale Demokratie.
May 04 2009
Linke Krisenbearbeitung
Bundesbürger lehnen Konjunkturprogramm laut Umfrage abWunderte sich noch jemand, dass DIE LINKE unterdurchschnittlich von der Krise "profitiert"?
Frankfurt/Main (AP) Die Bundesbürger lehnen das Konjunkturprogramm der Bundesregierung laut einer Umfrage mit klarer Mehrheit ab. Mehr Zustimmung finde das Gegenkonzept einer Wissenschaftler-Gruppe, das auf deutliche Erhöhungen bei Hartz IV, Renten und Mindestlöhnen setzt, um die Kaufkraft zu stärken, berichtet die «Frankfurter Rundschau» und verweist auf eine repräsentative Erhebung des Instituts Infratest dimap, die das Blatt gemeinsam mit den Professoren in Auftrag gegeben hat. Demnach sprachen sich unter den 1.000 Befragten 36 Prozent für das Programm der Großen Koalition und 48 Prozent für den Gegenentwurf von fünf Politikwissenschaftlern aus. Die übrigen 16 Prozent bewerten beide Ansätze gleich oder haben keine Meinung. Das Gegenkonzept fordert unter anderem die Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes auf 500 Euro, einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro und 100 Euro mehr für alle Rentner, die zurzeit weniger als 800 Euro bekommen.
Die konkreten Forderungen des besagten Gegenentwurfs mit 500 Euro etc. liegen nicht nur über aktuellen Beschlusslagen in der LINKEN, darüber hinaus haben VertreterInnen der Linkspartei im Bündnis zu den Krisendemos (am 28. März 09) verhindert, dass obige Zahlen im gemeinsamen Aufruf zu den Demos stehen.
Update April 09:
Ein halbes Dutzend Wochen später sind diese Summen Konsens im Parteivorstand der LINKEN, um dann wiederum der Redaktionsarbeit der Bundesgeschäftsstelle zum Opfer zu fallen. Nachzulesen z.B. bei Tom Strohschneider: Streit vor der Hintertür, Spektakulär schlecht, Rätselhafte Korrektur.
Krisenbearbeitung bei der Linkspartei? Bin gespannt auf Reaktionen zu sinkenden Umfragewerten.
Referenzen:
Lieber mehr Hartz IV – Über die Umfrage von Infratest dimap, welche die Professoren Grottian, Narr, Roth, Butterwegge und Massarat gemeinsam mit der FR in Auftrag gegeben hatten; FR vom 12.02.2009
Programm für wahrhaft Bedürftige – Das Konjunkturprogramm der Regierung ist ein Polster für die Privilegierten. Fünf Politikwissenschaftler entwerfen in einem Gastbeitrag für die FR ein soziales Programm für die tatsächlich Bedürftigen; FR vom 15.01.2009
Mercedes-Werk Bremen speicherte Krankendaten
Die Daimler AG in Stuttgart bestätigte Berichte des Senders Radio Bremen über geheime Akten, die monatelang geführt worden sind. Dem Sender sei eine CD-Rom mit dem Beweismaterial anonym übermittelt worden, teilte Radio Bremen mit. Es handele sich um Listen mit Angaben über mehr als 40 Mitarbeiter. Bei den Daten gehe es sich um umfangreiche Tabellen, in denen Abteilung, Krankheitsdauer und Krankheitsgründe festgehalten wurden. Die verschlüsselten Daten hätten einzelnen Mitarbeitern zugeordnete werden könne, heißt es laut Sender in einem anonymen Begleitschreiben.
Datenschutz ist out. Schade.
Überlegungen zur Zukunft des Datenschutzes finden sich u.a. hier bei der Digitalen Demokratie.
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...

